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Fristende für Sonderabschreibung im Mietwohnungsbau


Am 31. Dezember 2021 endet die Frist zur Sonderabschreibung im Mietwohnungsbau.

Was macht die Sonder-AfA?

Das Gesetz soll privaten Investoren ermöglichen, befristet für vier Jahre fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung bei der Steuer geltend zu machen. Die bereits geltende lineare Sonderabschreibung über zwei Prozent soll bestehen bleiben. Damit könnten in den ersten vier Jahren insgesamt 28 Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Mietwohnung steuerlich abgeschrieben werden, heißt es in einer Mitteilung des Bundesrates.

Der Bauantrag muss bis 2021 gestellt werden. Außerdem muss die Wohnung im Jahr der Herstellung und in den folgenden neun Jahren der entgeltlichen Überlassung zu Wohnzwecken dienen. Um sicherzustellen, dass die neuen Wohnungen nicht als Ferienwohnungen (unter-)vermietet werden, hat der Bundestag in seinem Gesetzesbeschluss klargestellt, dass die Wohnungen dauerhaft bewohnt sein müssen.

Vorgesehen sind darüber hinaus auch Steuerbegünstigungen für Investitionen in bestehende Gebäude. Auch sie greifen allerdings nur, wenn sie zu neuem Wohnraum führen.

Zusammenfassung:

  • Die Sonderabschreibung gilt für Bauvorhaben, die im Zeitraum vom 1.9.2018 bis zum 31.12.2021 beantragt wurden oder werden.
  • Sie beträgt im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den drei Folgejahren bis zu fünf Prozent jährlich neben der linearen AfA – und somit insgesamt 28 Prozent der förderfähigen Kosten.
  • Begrenzt wird die steuerliche Förderung auf Vorhaben, die 3.000 Euro Anschaffungs- oder Herstellungskosten pro Quadratmeter Wohnraum (ohne Grund und Boden) nicht überschreiten.
  • Die Bemessungsgrundlage für die Abschreibung wird auf 2.000 Euro gedeckelt.
  • Eine räumliche Begrenzung ist im Gesetzentwurf der Bundesregierung nicht vorgesehen.
  • Gefördert werden auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden.

Quelle: haufe.de

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