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Baden-Württemberg führt eine Solarpflicht für Wohngebäude ein


Baden-Württemberg führt eine Solarpflicht für Neubauten und bei "grundlegenden" Sanierungen ein.

Solarpflicht in Baden-Württemberg: Wird das Wohnen teurer?

Die frisch gewählte grün-schwarze Regierung von Baden-Württemberg hat eine Solarpflicht für private Wohngebäude im neuen Koalitionsvertrag verankert. Die soll Anfang 2022 in Kraft treten und sowohl für Neubauten als auch für "grundlegende" Sanierungen gelten. Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) meint, das würde das Wohnen nicht zwangsläufig teurer machen. Die Eigentümer im Land können den Optimismus der neuen Ministerin nicht teilen.
Solarpflicht für Altbauten: Was heißt "grundlegende Sanierung?

"Natürlich wird Wohnen dadurch insgesamt auch teurer", sagte der Sprecher von Haus & Grund Württemberg, Ottmar Wernicke. Für den Neubau eines durchschnittlichen Einfamilienhauses schätzt der Verband die Kosten für eine Solaranlage plus Stromspeicher auf mindestens 13.000 bis 15.000 Euro. Auf 15 bis 20 Jahre würden sich die Kosten zwar amortisieren, so Wernicke, ob man mit einer solchen Anlage aber irgendwann, etwa nach 25 oder 30 Jahren, Gewinn mache – sei fraglich. "Wir haben die Erfahrung, dass die Anlagen gar nicht so lange halten."

Quelle: haufe.de