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Dachaufstockungen scheitern oft am Baurecht


Um den Neubau von Wohnraum durch Dachaufstockungen zu fördern müsste das Baurecht gelockert werden.

Baurecht schmälert das Potenzial von Dachaufstockungen

Durch den Ausbau von Dachgeschossen und oder die Aufstockung von Dächern könnten rein rechnerisch Millionen neue bezahlbare Wohnungen geschaffen werden. Das war nun Thema einer Expertenanhörung im Bundestag. Nötig wären vor allem Lockerungen bei der Anwendung des geltenden Baurechts.

Um das große Potenzial von Gebäudeaufstockungen zu heben, müssten die Rahmenbedingungen baurechtlich attraktiver werden, auf kommunaler Ebene sowie auf Landes- und Bundesebene, führte der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen bei der öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen an.

So sollten etwa die Regelungen zu Abstandsflächen und Ausgleichsmaßnahmen, zu Stellplatzpflichten und zum Brandschutz flexibler gestaltet werden, damit Bauherren nicht entmutigt, sondern ermuntert werden, Wohnraum durch Aufstockungen und Dachausbauten zu schaffen. Auch wirtschaftliche Anreize seien wichtig, damit der mit Dachaufstockungen verbundene Mehraufwand bei der Planung und Ausführung zumindest teilweise kompensiert werden könne. GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser regte finanzielle Anreize für flächenschonende Wohnbaumaßnahmen an. Bei Förderprogrammen solle Kombination und Kumulierung möglich sein.

Quelle: haufe.de