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Empirica veröffentlicht Blasenindex 3/2018


Laut Empirica besteht in schrumpfenden Regionen eine erhöhte Blasengefahr und nur noch in acht Großstädten eine eher hohe Blasengefahr.

Empirica: Immobilienblase droht außerhalb der Schwarmstädte

In schrumpfenden Regionen geht laut Empirica eine erhöhte Blasengefahr aus: Hier könnten die Preise um sieben Prozent einbrechen, heißt es im aktuellen Blasenindex für das dritte Quartal 2018. Der Grund: Immer mehr Investoren verlegen ihre Aktivitäten wegen niedrigen Renditeerwartungen von den Schwarmstädten ins Umland. Im Gegensatz dazu indiziert das Institut nur noch für acht Großstädte eine "eher hohe" Blasengefahr.

Die Blasengefahr in den Wachstumsregionen breitet sich laut Empirica bereits zum dritten Mal in Folge nicht mehr weiter aus, während in wachstumsschwachen Regionen bei platzenden Preisblasen nicht nur Preisrückgänge drohen, sondern auch (neue) Leerstände. Dies gelte erst recht, wenn die Anleger dort den Neubau forcieren, heißt es im Quartalsbericht.

Nicht nur Investoren, auch immer mehr Großstädter zieht es ins Umland, da laut Empirica die Preisanstiege schon messbar die Flucht der Großstädter fördere.

Nur für acht von zwölf Großstädten "eher hohe" Blasengefahr

Gegenüber dem Vorquartal sinkt die Blasengefahr Empirica zufolge in Köln (weniger Neubau). Damit wird nur noch für acht von zwölf Großstädten eine "eher hohe" Blasengefahr indiziert. Im zweiten Quartal 2018 waren es neun Großstädte, darunter die Top 7 Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart plus Bremen und Dresden. In Essen und Köln ist die Gefahr nur noch "mäßig hoch", in Leipzig "gering", in Dortmund "sehr gering".

Das Risiko einer Immobilienblase ist in Frankfurt, vor allem aber in München stark gewachsen, geht aus dem UBS Global Real Estate Bubble Index 2018 hervor. Die Bundesbank bezifferte den Anteil der Preisübertreibungen für 2017 in den Großstädten auf 35 Prozent. Alleine in den Top-Metropolen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Köln und München lag der Zuwachs demnach 2017 bei 9,25 Prozent.

Quelle: haufe.de

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