Eingaben werden verarbeitet.

Ihre Eingaben werden verarbeitet. Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Empirica veröffentlicht Immobilienpreisindex II/2017


Die Empirica AG veröffentlichte vor Kurzem den Immobilienpreisindex II/2017. Demzufolge sind auch im vergangenen Quartal die Preise für Wohnungen weiter kräftig gestiegen.

Der Index für Eigentumswohnungen ist mit einem Zuwachs von 2,2% gegenüber dem letzten Quartal am stärksten angestiegen. In den Top-7 Märkten liegt der Index nun über 200. Die Preise sind also doppelt so hoch wie Anfang 2004 (=100) bzw. Anfang 2012.

...

Der Index für Ein- und Zweifamilienhäusern hat sich um 1,0% erhöht. Auch die Mietpreise ziehen weiter an, mit einem Wachstum von 0,8% gegenüber dem letzten Quartal wiederum etwas schwächer als ETW und EZFH.

Quelle: empirica-systeme.de

Empirica kritisiert das von CDU/CSU angedachte Baukindergeld (vermutlich ebenso das Familienbaugeld der SPD) und hält eine nachfragegerechte Baulandpolitik für die bessere Lösung um den derzeitigen Trend auszubremsen.

Und nach der Bundestagswahl droht neues Ungemach: das versprochene Baukindergeld weckt Begehrlichkeiten bei Bauträgern und Grundbesitzern. Wer zu viel verdient oder kinderlos ist, geht bei der Zulage leer aus – muss aber trotzdem mit Preisaufschlägen rechnen.

Besser als eine neue Förderung auf angespannten Märkten wäre eine nachfragegerechte Baulandpolitik. Gelingt es, die Bodenpreise nur um 50 Euro/qm zu senken, wäre eine preistreibende und bürokratische Zulage schon mehr als wettgemacht.

Quelle: empirica-institut.de

Der Haufe Verlag verweist in seiner Meldung darüber hinaus auf eine Analyse der Score Ratingagentur, welche von einem allmählichen Abflachen der Preise in den kommenden fünf Jahren ausgeht.

Der Ratingagentur Scope zufolge kündigt sich aber ein Ende des Booms an. Mit einem plötzlichen Einbruch der Preise sei nicht zu rechnen, doch würden die Preise im Laufe der kommenden fünf Jahre allmählich abflachen.

Quelle: haufe.de

Weiterführende Links