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Evaluation zum Bestellerprinzip bei Vermittlung von Mietwohnungen


Mieter von der Maklercourtage zu entlasten sei im Wesentlichen gelungen.

Bestellerprinzip: Mieter sparen, Makler zahlen drauf

Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes am 1.6.2015 hat die Bundesregierung eine Evaluation in Auftrag gegeben, die überprüfen soll, ob die Zielsetzungen der Reform Wohnraumvermittlungsrechts – die Entlastung der Mieter von der Maklercourtage – erreicht worden sind und welche Nebeneffekte im Zuge der Einführung des unter anderem in der Immobilienbranche umstrittenen Bestellerprinzips entstanden sind. Mit dem Bericht hatte die Bundesregierung die Wirtschaftsberatung DIW Econ beauftragt. Im Kern zeigt das Gutachten, dass das Gesetz generell funktioniert und die Mieter überwiegend entlastet werden konnten.

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Bestellerprinzip: Nebeneffekte für Makler nicht unerheblich

Die Maklerbüros indessen haben seitdem deutliche Einbußen. Vor der Einführung des Bestellerprinzips bei der Vermittlung von Mietwohnungen brachten laut DIW knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Vermieter ihre Wohnung über einen externen Makler an den Neumieter, nach der Einführung war es noch rund ein Drittel (35 Prozent). Etwa 50 Prozent der für die Evaluation befragten Makler sprachen von Umsatzeinbußen von durchschnittlich 37 Prozent. Nur 15 Prozent der Maklerbüros gaben an, keine Folgen gespürt zu haben.

Quelle: haufe.de