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Fortbildungszeitraum für Verwalter und Makler in GewO präzisiert


Der gesetzlich vorgeschriebene Fortbildungszeitraum für Verwalter und Makler wird in der GewO präzisiert. Darüber hinaus gilt ein Antrag auf Gewerbeerlaubnis für Immobilienverwalter als erteilt, wenn über diesen nicht innerhalb von drei Monaten entschieden wurde (Genehmigungsfiktion).

Zeitraum für Fortbildung von Verwaltern und Maklern wird präzisiert

Seit August 2018 müssen sich Verwalter und Makler regelmäßig fortbilden: 20 Stunden in drei Jahren. Die Berechnung dieses Zeitraums wird nun präzisiert.

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Um eventuelle Unklarheiten bei der Berechnung des Dreijahreszeitraums zu beseitigen, wird die GewO nochmals angepasst und klargestellt, dass es sich bei dem Weiterbildungszeitraum um Kalenderjahre handelt. Ferner wird ausdrücklich festgeschrieben, dass der dreijährige Weiterbildungszeitraum jeweils am 1. Januar des Kalenderjahres beginnt, in dem die gewerberechtliche Erlaubnis erteilt beziehungsweise eine weiterbildungspflichtige Tätigkeit durch einen Beschäftigten des Gewerbetreibenden aufgenommen wurde.

Zudem können sich Immobilienverwalter, über deren Gewerbeerlaubnis nicht innerhalb von drei Monaten entschieden wird, künftig auf die sogenannte Genehmigungsfiktion berufen. Demnach gilt der Antrag auf Erteilung einer Gewerbeerlaubnis nach Ablauf dieser Frist als erteilt, auch wenn keine ausdrückliche Entscheidung vorliegt. Für Immobilienmakler gilt dies bereits.

Der Bundestag hat den Änderungen, die im Gesetz zur Änderung des Akkreditierungsstellengesetzes und der Gewerbeordnung enthalten sind, bereits zugestimmt. Voraussichtlich am 23.11.2018 wird der Bundesrat abschließend entscheiden.

Quelle: heise.de