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Frankfurt geht gegen illegale Ferienwohnungen vor


Durch illegale Ferienwohnungen geht Wohnraum für reguläre Mieter verloren. Frankfurt geht nun gegen nicht genehmigte Vermietung vor.

Airbnb & Co.: Frankfurt recherchiert im Netz gegen illegale Ferienwohnungen

Frankfurt geht gegen illegale Ferienwohnungen vor. Andere Städte in Hessen sehen die Vermittlung von Privatwohnungen über Internetportale nicht als Problem.

Der Mieterbund in Hessen fordert Städte zu einem verstärkten Vorgehen gegen illegale Ferienwohnungen auf. Durch über Internetportale vermittelte Privatwohnungen gehe in Kommunen wie Wiesbaden, Kassel und Hanau Wohnraum für reguläre Mieter verloren. "Das hat große Auswirkungen auf den Mietenmarkt, weil Vermieter das schnelle Geld sehen", sagte Mieterbund-Vorsitzender Gert Reeh. Bereits sehr aktiv gegen illegale Ferienwohnungen ist die Stadt Frankfurt.

Unterschiedliche Herangehensweisen

Die Main-Metropole bekämpft das Problem seit 2013. Zunächst sei das auf Grundlage der hessischen Bauordnung geschehen, sagte Mark Gellert, Sprecher des Dezernats Planen und Wohnen. 2018 trat in der Stadt eine Ferienwohnungssatzung in Kraft. Demnach dürfen Wohnungen nur maximal acht Wochen im Jahr an Feriengäste oder als Messezimmer vermietet werden. Zudem müssen die Wohnungsinhaber eine Genehmigung bei der Stadt beantragen.

Quell: heise.de