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Grüne reichen kleine Anfrage zur Geldwäsche im Immobiliensektor ein


Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, zu wenig gegen Geldwäsche im Immobiliensektor getan zu haben. Durch eine kleine Anfrage sollen die Kenntnisse der Bundesregierung über das Volumen von Geldwäsche in der Branche erfragt werden.

Immobilienwirtschaft als Hochrisikosaktor für Geldwäsche

Die Grünen sehen den Immobiliensektor als besonders anfällig für Geldwäsche und andere krumme Geschäfte. Die Fraktion im Bundestag wirft der Regierung vor, in den vergangenen Jahren zu wenig getan zu haben, um Geldwäsche gezielt zu bekämpfen. Mittels einer Kleinen Anfrage wollen die Grünen mehr Licht auf die dunkle Seite der Immobilienwirtschaft werfen.

Die hohen Renditen bei Immobiliengeschäften würden nicht nur Kapitalanleger weltweit locken, sie seien auch attraktiv für "zweifelhafte Geldgeschäfte und Investitionen durch Kriminelle", begründen die Grünen ihre Anfrage. Vor sechs Jahren hatte das Bundeskriminalamt (BKA) in einer Studie auf die besondere Anfälligkeit der Immobilienbranche für Geldwäsche hingewiesen. Demnach ist es relativ leicht, den tatsächlichen Wert einer Immobilie zu verschleiern, und Eigentümer können gut im Dickicht von Strohmännern und verschachtelten internationalen Firmengeflechten abtauchen. Das BKA attestierte schon damals den Akteuren im Immobiliensektor eine mangelnde Sensibilität und unzureichende Präventionsmechanismen zur Bekämpfung von Geldwäsche. In der Kritik standen vor allem Notare und Immobilienmakler.

Quelle: iz.de

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