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Grundsteuererlass bei unverschuldetem Mietausfall


Bei unverschuldeten erheblichen Mietausfällen können Vermieter bis 50% Grundsteuererlass beantragen.

Grundsteuererlass bei Mietausfall jetzt beantragen

Einen Grundsteuererlass von bis zu 50 Prozent können Vermieter, die unverschuldet einen erheblichen Mietausfall hatten, verlangen. Ein vollständiger Erlass der Grundsteuer wird für Grundeigentum gewährt, dessen Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt – beispielsweise aus Gründen des Denkmal- und Naturschutzes. Anträge für 2018 können bis zum 1. April 2019 gestellt werden.

Vermieter haben grundsätzlich Anspruch auf einen Teilerlass der Grundsteuer, wenn sie im vergangenen Jahr unverschuldet erhebliche Mietausfälle hatten, etwa wegen Leerstand, aber auch wegen außergewöhnlicher Ereignisse, etwa Wohnungsbrände oder Wasserschäden. Ein vollständiger Erlass der Grundsteuer wird für Grundeigentum gewährt, dessen Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt – beispielsweise aus Gründen des Denkmal- und Naturschutzes. Voraussetzung ist, dass die Erhaltungskosten regelmäßig über den Einnahmen liegen. Bei Selbstnutzern ist der Gegenwert der Nutzung entscheidend.

Bis zum 1. April 2019 können Eigentümer entsprechende Erlassanträge für das Jahr 2018 stellen. Normalerweise endet die Frist am 31. März des jeweiligen Jahres. Da dieser 2019 auf einen Sonntag fällt, endet die Frist in diesem Jahr erst am 1. April. Die Frist kann nicht verlängert werden.

Zuständig sind die Steuerämter der Städte und Gemeinden, in den Stadtstaaten die Finanzämter.

Quelle: haufe.de

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