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Hamburg beschließt neue Grundsteuer nach Fläche und Lage


Hamburg hat sich für eine eigene Grundsteuerberechnung nach Fläche und Lage entschieden.

Hamburg kriegt eine eigene Grundsteuer: Es zählt Fläche und Wohnlage

Der Hamburger Senat hat am 16. März einen eigenen Gesetzentwurf zur neuen Grundsteuer beschlossen und der Bürgerschaft zur weiteren Beratung vorgelegt. Im Kern handelt es sich dabei um ein "Wohnlagenmodell": Neben der Wohnlage der Immobilie soll bei der Berechnung auch die Fläche des Grundstücks und die genutzte Fläche der Gebäude berücksichtigt werden. Das Modell gilt als sehr unbürokratisch und soll dafür sorgen, dass die Grundsteuer nicht auch noch als Preistreiber für die Wohnkosten in Hamburg wirkt.

Anfang November 2020 hatte der Senat die Eckpunkte für ein Landesgesetz zur Grundsteuer vorgestellt: Neben der Fläche wurde auch die Lage einbezogen, weil der Wohnungsmarkt als angespannt gilt und gerade die Hamburger Bodenwerte in die Höhe schießen. Unabhängig von der Nutzung soll die Grundstücksfläche mit 0,02 Euro und die Gebäudefläche mit 0,40 Euro je Quadratmeter bewertet werden. Wohnanlagen könnten steuerlich begünstigt werden. Rabatt gibt es für Sozialwohnungen und denkmalgeschützte Häuser.

Quelle: haufe.de