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Hamburg bewertet neue Grundsteuer nach Fläche und Wohnlage


Zur Berechnung der Grundsteuer bezieht sich Hamburg zukünftig auf die Fläche und die Wohnlage.

Hamburg wird seine Grundsteuer nach Fläche und Wohnlage berechnen

Bis 2025 wird die Grundsteuer neu berechnet. Die Länder haben die Wahl: Bundesmodell – dann gibt es nichts weiter zu tun – oder eigene Methode – dann muss ein Gesetz her. Dafür hat Hamburg nun Eckpunkte vorgestellt: Parameter sind Fläche und Wohnlage. Auch die "Grundsteuer C" ist im Paket.

Der Immobilienmarkt in Hamburg gilt als angespannt, die Bodenwerte schießen in die Höhe. Das Bundesmodell aus dem Finanzministerium von Olaf Scholz (SPD) bezieht bei der Grundsteuer den Bodenwert ein. Das nannte nun die Hamburger Finanzbehörde als einen Grund, warum sie eine eigene Berechnungsmethode wählt. Nach den Plänen von Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) soll unabhängig von der Nutzung die Grundstücksfläche mit 0,02 Euro und die Gebäudefläche mit 0,40 Euro je Quadratmeter bewertet werden.

Wohnanlagen sollen steuerlich begünstigt werden. Zur Berechnung der Lage orientiere man sich am Mietspiegel, der die Grundstücke in "normale" und "gute" Wohnlagen einteilt. Bodenspekulation will Dressel mit der "Grundsteuer C" verhindern: Für brachliegende Grundstücke, für die eine Baugenehmigung vorliegt, wird künftig ein höherer Hebesatz berechnet.

Quelle: haufe.de