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Innenministerium hält Bestellerprinzip beim Kauf für untauglich


Das Innenministerium bewertet die Pläne von Justizministerin Barley (SPD) zum Bestellerprinzip beim Immobilienkauf als untauglich.

Ministerium sieht Barleys Pläne zu Maklergebühren skeptisch

Berlin (dpa) - Das für Bau zuständige Innenministerium steht Plänen von Justizministerin Katarina Barley (SPD) ablehnend gegenüber, beim Immobilienverkauf die Maklergebühr dem Auftraggeber aufzubürden.

Marco Wanderwitz (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Innenministerium, sagte in Berlin am Rande von Gremiensitzungen seiner Partei: "Wir sind davon nicht überzeugt."

Wanderwitz verwies darauf, dass es beim Wohngipfel bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu nur einen Prüfauftrag gegeben habe. Und nach Prüfung durch sein Haus sei man zu dem Ergebnis gekommen, "dass dieses Instrument untauglich ist und es viele andere Instrumente gäbe, die deutlich geeigneter wären, zu Entlastungen beim Thema Kosten des Wohneigentumerwerbs zu kommen".

Der CDU-Politiker nannte in diesem Zusammenhang eine Begrenzung der Grunderwerbsteuer oder Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer. "Insofern sehen wir mit Sorge, dass das Justizministerium jetzt diesen Weg gehen will", fügte er hinzu.

Quelle: sueddeutsche.de