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IVD befragt Mitglieder zum Bestellerprinzip


Am 23. November wird der IVD seine Mitglieder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Bestellerprinzip befragen.

IVD will Mitglieder zum Bestellerprinzip befragen

Beim IVD weiß man in Sachen Bestellerprinzip derzeit nur, was man nicht will: das Reformmodell von SPD und Grünen. Die jüngst in die politische Debatte geworfene Teilung der Courtage per Gesetz sieht der Branchenverband mit gemischten Gefühlen. Erst nach einer Befragung der Mitglieder will sich der IVD dazu positionieren.

Am 23. November sollen die Mitglieder des IVD nach Kassel kommen. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung will sich der Branchenverband ein Bild davon machen, wie die rund 4.500 IVD-Makler das Bestellerprinzip beim Verkauf von Wohnimmobilien sehen. Sind sie dafür? Sind sie dagegen? Oder wollen sie eine Teilung der Provision festgeschrieben haben.

Letzte Option hatte Kai Enders, Vorstandsmitglied von Engel & Völkers, jüngst in die politische Debatte geworfen. Zum einen, weil er für bestimmte Märkte durchaus Handlungsbedarf erkennt. Die Praxis, wonach in Berlin, Hamburg und Hessen immer der Käufer die Maklerprovision zahlen muss, findet Enders nicht korrekt. Zum anderen aber will Enders mit dem Kompromissvorschlag auch Schlimmeres verhindern. Denn setzten sich SPD und Grüne durch, droht nicht nur ein Bestellerprinzip wie bei der Vermietung, sondern auch eine Deckelung der Maklercourtage.

Quelle: ivd.net