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Jede zehnte Kommune hat 2020 die Grundsteuer angehoben


Im Krisenjahr 2020 haben 10 Prozent der Kommunen die Grundsteuer erhöht.

Jede zehnte Kommune dreht an der Grundsteuer-Schraube

Die Grundsteuer ist neben der Gewerbesteuer die wichtigste Einnahmequelle der Kommunen. Im Jahr kommen bundesweit mehr als 14 Milliarden Euro zusammen. Zwischen 2014 und 2019 sei der Anteil der Kommunen, die den Grundsteuer-Hebesatz erhöhten, jedoch gesunken, heißt es in einer Studie, die am 12.8.2021 von der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) vorgelegt wurde – im Corona-Jahr 2020 erhöhte sich dieser Anteil gegenüber dem Vorjahr um einen Punkt auf nun zehn Prozent.

"Allzu viele Möglichkeiten, ihre Einnahmesituation zu verbessern, haben die Kommunen nicht", erklärte Mattias Schneider, Leiter des Bereichs Government & Public Services bei EY. Wer nicht wolle, dass wichtige Gewerbesteuer-Zahler abwandern, werde zunächst die Grundsteuer heraufsetzen. Schneider geht davon aus, dass die Krise auch in den kommenden Jahren noch weitere Grundsteuererhöhungen in den deutschen Städten und Gemeinden auslösen wird.

Quelle: haufe.de