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Kein Bestellerprinzip beim Immobilienverkauf


Der aktuelle Gesetzentwurf sieht eine Teilung der Provision vor und die Deckelung der Maklerprovision scheint vorerst vom Tisch.

Maklerrecht: Bestellerprinzip und Deckelung der Courtage vorerst vom Tisch

Der alte Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums sah das Bestellerprinzip für den Immobilienkauf vor: Wer den Makler beauftragt, soll die Kosten alleine tragen. Im aktuellen Entwurf soll die Provision geteilt werden. Auch die Deckelung der Courtage auf zwei Prozent scheint vom Tisch.

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Im nun überarbeiteten " Entwurf eines Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser" (Stand 4.9.2019) des BMJV – an der Spitze mittlerweile Christine Lambrecht (SPD) – ist vom Bestellerprinzip für den Immobilienkauf und einer Deckelung der Maklerprovision auf zwei Prozent nicht mehr die Rede. Dem ging eine der öffentliche Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz am 8. Mai voraus.

Vor allem die Immobilienbranche und das Bundesbauministerium hatten den Entwurf in der Fassung von August 2018 massiv kritisiert. Was ist neu für Makler im neuen Entwurf?

Der Makler muss mit Käufer und Verkäufer eine Provision vereinbaren

Käufer und Verkäufer können wie bisher provisionspflichtig einen Makler beauftragen. Wer einen Makler nicht zuerst beauftragt hat, soll maximal so viel Provision zahlen müssen wie der erste Auftraggeber – also höchstens die Hälfte der Gesamtprovision.

Quelle: haufe.de

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