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Kommt nun das Bestellerprinzip auch beim Immobilienkauf?


Die Bundesregierung prüft derzeit das Bestellerprinzip beim Immobilienkauf.

Bestellerprinzip auch bei Immobilienkauf?

Die Bundesregierung will die Nebenkosten beim Immobilienkauf senken und prüft deshalb laut Aussage von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD), ob sich das von Mietwohnungen bekannte Bestellerprinzip übertragen lässt. Dann müsste derjenige die Maklerkosten tragen, der den Makler beauftragt hat.

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Grüne hatten "Makler-Kuschelkurs" kritisiert

In den meisten Bundesländern liege die Maklergebühr weit über dem europäischen Durchschnitt, schrieben die Grünen in dem Antrag für den Bundestag. Die Bundesregierung fahre einen „Makler-Kuschelkurs“, kritisierte Grünen-Fraktionschefin Katrin-Göring-Eckardt.

„Maklergebühren müssen von denjenigen gezahlt werden, die eine Immobilie verkaufen, und nicht von den Käufern.“

Grünen-Fraktionschefin Katrin-Göring-Eckard

Auch die Linke unterstützt das Vorhaben: "Wer bestellt, muss auch bezahlen", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Caren Lay.

Das will die Bundesregierung nun überlegen.

„Wir prüfen aktuell, ob sich das Bestellerprinzip auch auf Immobilienverkäufe übertragen lässt.“

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD)

Dieses hat sich laut Ansicht der Ministerin bei Mietwohnungen bewährt. „Die Einführung dieses Bestellerprinzips war ein wichtiger Schritt, um Mieter spürbar zu entlasten“, sagte Barley.

Quelle: haufe.de