Eingaben werden verarbeitet.

Ihre Eingaben werden verarbeitet. Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Laut IVD entwickeln sich die Wohnpreise im Jahr 2018 gemäßigt


Nach einer IVD-Analyse stiegen die Wohnpreise im laufenden Jahr nur noch gemäßigt. In Kleinstädten stagnieren bzw. fallen die Preise.

IVD-Analyse nennt Wohnpreisentwicklung 2018 "verhalten"

Die Preise für Wohneigentum haben sich laut dem Deutschlandtrend Wohneigentum 2018/2019 des Maklerverbands IVD unterm Strich verhaltener entwickelt als im Vorjahr. Einfamilienhäuser haben Stagnation bis Preisrückgang zu verzeichnen, regional sind die Unterschiede erheblich.

Die Preissteigerung bei Eigentumswohnungen (Bestand, mittlerer Wohnwert) beträgt laut IVD-Analyse zwar immer noch im Schnitt 8,9% und bewegt sich damit knapp über dem Vorjahresniveau (2017: 8,8 %).
In den Klein- und Mittelstädten ist aber der Preiszuwachs 2018 bei Eigentumswohnungen (Neubau und Bestand) insgesamt zurückgegangen. In den Städten mit 5.000 bis 10.000 Einwohnern betrug er im Neubau (mittlerer Wohnwert) 7,8% (2017: 5,5%). In Städten mit 10.000 bis 20.000 Einwohnern waren es 3,3% (2017: 4,4%). In Großstädten unter 500.000 Einwohnern sind die Preise laut IVD zwar um 7,7% gestiegen, aber weniger stark als im vergangenen Jahr (9,3%). In den Großstädten mit über 500.000 Einwohnern kosten Eigentumswohnungen im Bestand 11,3% mehr als im Vorjahr (2017: 8,7%). Im Neubau (mittlerer Wohnwert) sind es 7,8% (2017: 5,5%).

Stagnation in Kleinstädten

Bundesweit stiegen die Preise für Einfamilienhäuser im Bestand um 5,3%, zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Schnitt beträgt der durchschnittliche Kaufpreis in den 14 größten Städten rund 470.000 Euro für ein frei stehendes Einfamilienhaus mit mittlerem Wohnwert. In den sieben größten Städten liegt der Preis bei mehr als 500.000 Euro. In den Kleinstädten dagegen stagnieren die Kaufpreise für Einfamilienhäuser beziehungsweise fallen laut IVD-Bericht sogar. Dort liegen die durchschnittlichen Kaufpreise bei 165.000 bis rund 200.000 Euro.

Mit Blick auf politischen Diskussionen um die Kaufnebenkosten beim Erwerb von Immobilien sagt
IVD-Präsident Jürgen Michael Schick: "Die aktuelle IVD-Analyse zeigt, wie differenziert die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland ist. Es gibt keinen Bedarf für eine bundeseinheitliche Regelung bei den Courtagesätzen. Eben weil die Preisentwicklung so unterschiedlich verläuft."

Quelle: iz.de