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München geht gegen illegale Ferienwohnungen vor


München will Daten von Portalbetreibern zu Wohnungsvermietungen mit amtlichem Bescheid einfordern um Zweckentfremdung zu bekämpfen.

Zweckentfremdung von Wohnungen: München will von Portalbetreibern Daten per Bescheid einfordern

Das Sozialreferat der Stadt München will von Portalbetreibern detaillierte Auskunft zu Wohnungen, die insgesamt mehr als acht Wochen an Feriengäste angeboten werden. Dadurch soll die Zweckentfremdung von Wohnungen schärfer bekämpft werden. Nach Angaben des Sozialreferats haben sich die Portalbetreiber, darunter Airbnb, bislang nicht sonderlich kooperativ gezeigt, weshalb die entsprechenden Daten nun per Bescheid eingefordert werden sollen.

"Wir haben ein eigenes 'Sonderermittlungsteam Ferienwohnungen' und eine Online-Plattform, über die Bürger einen Verdacht auf Zweckentfremdung melden können", sagt Sozialreferentin Dorothee Schiwy. Letzteres ist umstritten.

Auf diese Weise sind nach Angaben des Sozialreferats im Jahr 2017 dem Münchner Wohnungsmarkt 298 illegal als Feriendomizil vermietete Wohnungen wieder zugeführt, 851.110 Euro Bußgelder verhängt und zwei Gerichtsverfahren erfolgreich abgeschlossen worden. Insgesamt wurden im vergangene Jahr 21.203 im Rahmen dieser Ermittlungen untersucht, heißt es in einem Bericht.

Quelle: haufe.de