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Sonder-AfA vom Bundeskabinett beschlossen


Das Bundeskabinett hat die Sonder-Afa beschlossen, auf welche sich die Große Koalition Ende August geeinigt hatte. Die Verbände sehen die Befristung aber kritisch.

Wohnungsbau: Bundeskabinett beschließt Sonder-AfA

Das Bundeskabinett hat die Sonder-AfA zur Förderung des bezahlbaren Wohnungsbaus beschlossen, auf die sich die große Koalition Ende August geeinigt hatte. Die Sonder-Afa soll fünf Prozent zusätzlich zur regulären linearen Abschreibung betragen und für einen Zeitraum von vier Jahren gewährt werden, rückwirkend zum 31.8.2018. Die Immobilienverbände wiederholen ihre Kritik. Sie halten eine dauerhafte Anpassung der Abschreibung von zwei auf drei Prozent für sinnvoller.

"Anreize für den Mietwohnungsbau sind grundsätzlich hilfreich und notwendig", kommentierte Axel Gedaschko, Präsident des Verbandes der Wohnungswirtschaft GdW, das Vorhaben. Eine befristete Sonder-Afa berge allerdings angesichts der überhitzten Baukonjunktur die Gefahr, dass sie durch höhere Preise kompensiert werde und verpuffe.

"Alternativ zur Sonderabschreibung brauchen wir dringend eine gleichwertige Investitionszulage", so der GdW-Chef.

Ansonsten könnten Wohnungsunternehmen die Sonderabschreibung gar nicht nutzen und wären von diesem Anreiz für mehr Wohnungsbau ausgeschlossen.

Quelle: haufe.de