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Verbände fordern schärfere Gesetze gegen Vermietung illegaler Ferienwohnungen


Verbände fordern eine Verschärfung des Wohnungsaufsichtsgesetzes und Vermittlungsportale zur Auskunft zu verpflichten.

Airbnb & Co.: Verbände wollen schärferes Wohnungsaufsichtsgesetz

Die Zweckentfremdung von Wohnraum ist seit Jahren ein Thema. Einzelne Städte gehen bereits gegen illegale Ferienwohnungen vor – mit zweifelhaftem Erfolg und im Alleingang. Die Bundesländer sehen sich bislang nicht alle in der Pflicht. Nicht nur Verbände fordern nun eine gesetzliche Bremse.

Die Zweckentfremdung von Wohnraum für Kurzzeitvermietungen an Touristen muss aus Sicht des Mieterbunds und des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) gebremst werden. Das ist der jüngste Vorstoß an der Airbnb-"Front".

Problematisch sei unter anderem der ungleiche Wettbewerb, der auch Arbeitsplätze gefährde, sagte Dehoga-Funktionär Giuseppe Saitta: "Ferienvermietung läuft unter dem Radar der Behörden." Dem regulären Markt würden alleine in Köln und Düsseldorf Tausende Wohnungen für private Kurzzeitvermietungen entzogen, kritisierte der Landesvorsitzende des Deutschen Mieterbunds, Hans-Jochem Witzke. Betroffen sei auch das Umland attraktiver Großstädte.

In einem Offenen Brief an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) fordern die Verbände jetzt eine Verschärfung des Wohnungsaufsichtsgesetzes: Sie wollen gesetzliche Melde-, Registrierungs- und Auskunftspflichten für Vermieter, Mieter und Vermittlungsportale.

Quelle. haufe.de