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Vertreter der Immobilienbranche fordern stabile Politik


Angesichts der aktuellen politischen Situation zeigen sich Vertreter der Immobilienbranche besorgt über die weitere Zukunft.

Branche bereitet sich auf Umbrüche in Berlin vor

Horst Seehofer ist nicht nur ein CSU-Chef, sondern auch ein Bundesinnen- und Bundesbauminister auf Abruf. Die Verbände, die vielfältig gemeinsam mit dem Ministerium in Kommissionen sitzen, stellen sich gerade auf alle Eventualitäten ein, die durch eine Veränderung der Bundesregierung auf sie zukommen könnte. Angst vor Schnellschüssen der verunsicherten Volksparteien im Mietrecht geht um.

Zu den Fragen, die sich die Immobilienverbände derzeit stellen, gehört vor allen anderen diese: Was ist noch jenseits aller politischen Turbulenzen in Berlin auf unserem Sektor sicher, woran können wir noch mit Perspektive weiterarbeiten? Nicht erst seit dem Wohngipfel am 21. September sitzen Verbände und Politik in verschiedenen Gremien auf dem Feld der Wohnungspolitik zusammen. Dazu gehört zum Beispiel die Baulandkommission, aber auch die ausgegliederten Arbeitsgruppen des Bündnisses für bezahlbares Bauen und Wohnen. Darunter vor allem die Baukostensenkungskommission. Und es gibt den wohnungswirtschaftlichen Rat, dem Immobilienverbände, Mieterbund und das Ministerium angehören. Zentraler Ansprechpartner ist in allen Fällen der Bundesbauminister.

Die Frage, die sich nun allen Teilnehmern stellt: Wie lange werden bislang getroffene Vereinbarungen überhaupt noch Bestand haben? Oder ist in Kürze alles Makulatur? Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), formuliert getragen: "Die Immobilienwirtschaft ist auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen. Missverständnisse zwischen den Koalitionspartnern lähmen die Politik in einer Zeit, in der sie sich viel eher auf die Setzung von Anreizen für mehr Neubau in Deutschland konzentrieren sollte." Um "Missverständnisse" aber geht es schon längst nicht mehr.

Quelle: iz.de